Kompakternteverfahren

Der Mähdrusch gerät zunehmend an seine Grenzen. Einerseits wegen der nur noch schwer im gesetzlichen Bauraum unterzubringenden technischen Leistung des Mähdreschers. Andererseits wegen der nur noch begrenzt ökonomisch beherrschbaren Transport- und Nachernteprozesse.

Das Kompakternteverfahren ist hierfür eine Option. Es ist eine Variante des Mähdrusches, die die nachhaltig verfügbaren landwirtschaftlichen Reststoffe Stroh und Spreu zum gleichwertigen Zielprodukt der Ernte bestimmt.

Dies soll einem zunehmenden Marktpotenzial industrieller energetischer und stofflicher Verwertung landwirtschaftlicher Biomasse bei hoher gesellschaftlicher Akzeptanz Rechnung tragen und hierbei grundlegende Erfordernisse wie verlässlicher Lieferumfang, kalkulierbarer Preis und gesicherte stoffliche Qualitäten gewährleisten.

Diese Ansprüche kann das konventionelle Mähdruschverfahren einschließlich der Ballenstroherntekette insbesondere in feuchten Erntejahren und insbesondere hinsichtlich einer effizienten und notwendigen Mitbergung der bedeutenden Mengen- und Stoffpotenziale von Spreu nicht leisten.

Das Kompakternteverfahren stellt hierfür einen Lösungsansatz dar, der sich aktuell in der Umsetzung befindet. Dabei zeichnet sich bereits eine Entwicklung ab, die sich vom „Spreu sammeln” hin zum potenziell hoch wirtschaftlichen, äußerst energieeffizienten und nachhaltig umweltfreundlichen Ernteverfahren vollzieht.

Weitere Informationen finden sich über die nach dem Text aufgeführten Links.
 

Teils sind allerdings technische Fragen der Umsetzung noch in der permanenten Entwicklung, teils sind technologische Zielstellungen mit Projektpartnern noch in der Abstimmungsphase. Es wird um Verständnis dafür gebeten, dass diese Informationen nur schrittweise und autorisiert aktualisiert werden können.