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Rapsglanzkäfer

Schadbild
Die Käfer verursachen winzige Löcher (Loch- und Schabefraß) an Blättern. Bei Fraß an Keimlingen ist ein lückiges Auflaufen der Saaten festzustellen. Bei starker Vermehrungsaktivität wird das Erntegut verschmutzt.

Hinweise
Rapsglanzkäfer sind gut an ihren keulenförmig verdickten Fühlern und dem ovalen Körperbau zu erkennen. Sie sind circa 1,5–2,5 mm groß, schwarz mit blaugrünem, metallisch glänzendem Rücken. Die Käfer befinden sich hauptsächlich auf Winterraps, sie durchlaufen eine Generation im Jahr. Gartenanlagen, die in ausgeprägten Rapsanbaugebieten liegen, sind besonders gefährdet. Im Mai, kurz nach der Rapsblüte, wandern die Altkäfer an Gemüsekulturen wie Kohlgewächse, Radies, Rettich, Salatrauke und kreuzblütige Unkräuter. Die Käfer fressen Pollen und dienen aber auch als Bestäuber. Der Befall ist zu dieser Zeit tolerierbar. Der Massenflug der Rapsglanzkäfer, der über vier Wochen anhalten kann, findet im Juni statt. Anfang August suchen die Jungkäfer ihr Winterquartier auf. Bei größeren Gemüsepflanzen leidet die Qualität.

Maßnahmen
Vorbeugend ist auf die Beseitigung von kreuzblütigen Unkräutern zu achten. Während des starken Fluges ab Juni sind die Kulturen, besonders Brokkoli, Blumenkohl und Kohlrabi, mit Kulturschutznetzen (Maschenweite von 0,6 mm) abzudecken.

Hinweise zur Nutzung

Der Lebenszyklus links beschriebener Schaderreger ist nach Möglichkeit durch eine grafische Übersicht (Januar bis Dezember) ergänzt. Die farbigen Balken haben folgende Bedeutung: