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Rosenblattrollwespe

Schadbild
Die Blattspreiten beiderseits der Mittelrippe der einzelnen Fiederblätter sind nach unten (röhrenförmig) eingerollt. In den Blattrollen entwickeln sich geschützt und für lange Zeit nicht sichtbar die kleinen Blattwespenlarven. Sie schädigen die Blätter durch Loch- und Skelettierfraß. Befallen werden alle Rosentypen und -sorten.

Hinweise
Die Blattrollwespe überwintert von Juli bis März als Larve in einem Kokon im Boden. Nach der Überwinterung verpuppt sich dort die Larve. Je nach Witterungsverlauf erscheinen die ersten Wespen Ende April bis Anfang Juni. Nach dem Schlupf legt die Wespe ihre Eier an den Blatträndern ab und sticht die Blätter in der Nähe der Mittelrippe an, wodurch es zum Einrollen kommt. In den „Blattrollen“ sind bis Anfang Juli eine oder mehrere grünliche, 5–9 mm lange Larven mit bräunlichem Kopf zu finden. Die vollentwickelten Larven verlassen die Blätter und wandern in den Boden zur Überwinterung am Rosenstandort. Die Wespe bildet nur eine Generation im Jahr.

Maßnahmen
Ab Mitte Mai sollten die eingerollten Blätter herausgeschnitten und entsorgt werden, um eine Überwinterung der Larven am Standort zu verhindern. Speziell gegen diesen Schädling sind keine Mittel zugelassen.

Hinweise zur Nutzung

Der Lebenszyklus links beschriebener Schaderreger ist nach Möglichkeit durch eine grafische Übersicht (Januar bis Dezember) ergänzt. Die farbigen Balken haben folgende Bedeutung: